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Generationenferien 2019

Zum zweiten Mal führte die reformierte Kirche Hinwil, diesmal unter der Leitung von Oliver Madörin und Luca Gehrig, sogenannte «Generationenferien» durch. Die Reise soll Jung und Alt zusammenführen: Unter den Teilnehmenden waren Familien, Einzelpersonen, Ehepaare und die diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden. Sie verbrachten gemeinsam eine Woche im Städtchen Vrsar im Norden Kroatiens.

Einige der rund 115 Teilnehmenden fuhren selbst mit dem Auto nach Vrsar. Die anderen versammelten sich am Freitagabend dem 4. September auf dem Hinwiler Gemeindeplatz: Es lag eine über 14-stündige Carfahrt vor ihnen. Sie konnten es jedoch kaum erwarten, der regnerischen Kälte zu entfliehen. Die Hinreise verlief überraschend angenehm - für die meisten lagen sogar ein paar Stunden Schlaf drin.

Am Samstagmorgen traf der Reisecar im Resort«Belvedere» in Vrsar ein. Obwohl es während der Fahrt an Snacks nicht fehlte, stürzten sich zuerst alle hungrig aufs hoteleigene Frühstücksbuffet. Dort gab es nichts, was es nicht gab: Joghurt-Bar, frische Früchte, verschiedene Gebäcke, warme Speisen, Desserts und vieles mehr. Kaum jemand überass sich nicht. Das nicht weniger üppige Mittag- und Abendessenbuffet wurde zeitweise fast zur Qual, weil man sich schliesslich durch alles durchprobieren wollte.

Neben dem Essen gab es täglich Sportprogramme, morgendliche Andachten, für die Konfirmanden auch abends Inputs, Lobpreis-Abende sowie diverse andere Events und Freizeitangebote. Darunter eine Tischtennis-Challenge, einen Foto-OL und einen Filmabend. Die angebotenen Kurse, wie zum Beispiel Schmuck basteln, Lieder einstudieren oder das Puppenspiel erlernen, waren sehr vielfältig.

Auch ein Tagesausflug mit dem Schiff nach Rovinj, inklusive Besuch einer berühmten Pirateninsel und Delfinsafari stand auf dem Programm. Eine Gruppe reiste voraus und wurde von so hohen Wellen und Seekrankheit überrascht, dass die zweite Gruppe den Ausflug auf einen anderen Tag verlegen musste.

Wenn gerade kein Programm stattfand, wurde im Pool oder im Meer gebadet. Obwohl – einige streckten nur die Zehenspitzen ins Wasser, denn der Pool war bereits ziemlich kalt und im Meer musste man sich zuerst durch einen Quallen-Pudding kämpfen.

Nach rund einer Woche kamen alle unversehrt und glücklich wieder in Hinwil an. Dankbar blicken wir auf die intensive Zeit mit vielen schönen Eindrücken und wertvollen Begegnungen zurück und hoffen, dass dies nicht die letzten Generationenferien gewesen sein werden.

Laura Hertel, Teilnehmerin und Konfleiterin