Pandemie

Aktuelle Informationen zur Pandemie

Der Bundesrat hat neue Bestimmungen zur Durchführung von Veranstaltungen und religiösen Feiern erlassen.
Diese gelten seit 13. September 2021und wurden am 17. Dezember 2021 und am 19. Januar 2022 aktualisiert.

Gottesdienst Die generelle Zertifikats-Pflicht für Veranstaltungen in Innenräumen gilt grundsätzlich auch für Gottesdienste, wenn mehr als 50 Besucher erwartet werden. Für Hinwil bedeutet dies momentan, dass wir in der Kirche Gottesdienste mit Zertifikat (2G) feiern und in Felsenhof den Livestream ohne Zertifikat anbieten. Auf unserer Homepage und im Kirchenzettel in der Zeitung wird darüber informiert, unter welchen Bedingungen der Gottesdienst durchgeführt wird. Bei Gottesdiensten mit Zertifikat bedeutet dies weiterhin Maskenpflicht. 
Für Menschen, die lieber zu Hause bleiben, bieten wir einen Livestream auf unserem Youtube Kanal an, der jeweils für eine Woche verfügbar ist.

Abdankungsgottesdienste
Bei Trauerfeiern entscheidet die Pfarrperson zusammen mit der Trauerfamilie unter welchen Bedingungen (mit oder ohne Zertifikat) sie stattfinden.

Veranstaltungen und Aktivitäten
An Veranstaltungen in Innenräumen dürfen nur Personen teilnehmen, die über ein Zertifikat verfügen.

Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre sind von der Zertifikatspflicht ausgenommen.

Uns ist bewusst, dass die neue Regelung für uns als Kirchgemeinde eine weitere Herausforderung darstellt, nicht nur im Blick auf flexibles Organisieren, sondern auch hinsichtlich des Umgangs mit dem Covidzertifikat.

Bei Unsicherheit und Fragen wenden Sie sich bitte an die zuständigen Personen der Diakonie und des Pfarramtes.

 

Reformierte Kirche Kanton Zürich

Stand 19. Januar

Der Bundesrat hat heute aufgrund der weiterhin ansteigenden Ansteckungsfälle beschlossen, die geltenden Pandemie-Massnahmen bis 31. März zu verlängern.

Gottesdienste und weitere Veranstaltungen                        
Gottesdienste bis 50 Teilnehmende sind nach wie vor ohne Zertifikat möglich. Die Pflicht zur Erhebung der Kontaktdaten wurde aufgehoben. Es gilt jedoch Maskentragpflicht und bestmögliches Einhalten der Abstände. Der Kirchenrat empfiehlt, weiterhin solche Gottesdienste ohne Zertifikat anzubieten, um möglichst allen Menschen eine Teilnahme zu ermöglichen.

Die zertifikatsfreien Gottesdienste sollen jedoch nicht dazu missbraucht werden, die Pandemie und die Massnahmen in Abrede zu stellen. Die Ausnahmeregelung stellt gemäss EKS-Präsidentin Rita Famos vielmehr «ein Zeichen der Anerkennung dafür dar, dass die religiöse und spirituelle Begleitung der Menschen in diesen herausfordernden Zeiten von besonderem Wert ist». In diesem Sinne darf auch der Rat des Apostels Paulus an die Galater gelten: «Denn zur Freiheit seid ihr berufen worden, liebe Brüder und Schwestern. Auf eins jedoch gebt acht: dass die Freiheit nicht zu einem Vorwand für die Selbstsucht werde, sondern dient einander in der Liebe! Denn das ganze Gesetz hat seine Erfüllung in dem einen Wort gefunden: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!» (Galater 5, 13–14).

Bei zertifikatspflichtigen Gottesdiensten braucht es ein 2G-Zertifikat, d.h. die Teilnehmenden müssen geimpft oder genesen sein. Dennoch gilt Maskenpflicht. Diese kann nur entfallen, wenn die Teilnehmenden zusätzlich ein negatives Testergebnis vorweisen oder ihr Impf- bzw. Genesungszertifikat nicht älter als vier Monate ist. Der Kirchenrat empfiehlt allerdings nicht, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, um die Hürden für eine Teilnahme nicht nochmals zu erhöhen und das Einlass-Prozedere zu verkomplizieren.

Mit der Verschärfung der Massnahmen erhöht sich die Diskrepanz zu Mitarbeitenden ohne Zertifikat, die in dienstlicher Funktion an einem zertifikatspflichtigen Gottesdienst oder einer Veranstaltung mitwirken, weiter. Um die Glaubwürdigkeit der Landeskirche in der Öffentlichkeit nicht zu beeinträchtigen, empfiehlt Ihnen der Kirchenrat dringlich, nur Mitarbeitende mit der Durchführung von Gottesdiensten und Veranstaltungen zu beauftragen, die über ein 3G-Zertifikat verfügen, auch wenn im Fall von ungeimpften Mitarbeitenden die Testkosten von der Kirchgemeinde zu tragen sind.

Die «COVID Certificate Check»-App des BAG ist so eingerichtet, dass vor dem Prüfvorgang eingestellt werden kann, ob ein 2G- oder ein 3G-Zertifikat zu kontrollieren ist.

Auftritte von Chören und Musik-Ensembles
Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat die Regelung für Auftritte von Chören und Musikensembles im Rahmen von Veranstaltungen angepasst: Neu gilt, dass wenn solche Formationen aufgrund der 2G+-Regelung (Impf- oder Genesungszertifikat plus neg. Testergebnis) ohne Schutzmaske auftreten, dies nicht zwingend auch für das Publikum gelten muss. D.h. für die weiteren Anwesenden ist ein 2G-Zertifikat ausreichend, wenn sie die Schutzmaske anbehalten. Es darf jedoch kein Splitting innerhalb der Personengruppen erfolgen: Die Regelung ist für die jeweils ganze Personengruppe (Chor bzw. Publikum) festzulegen. Die EKS hat ihr Schutzkonzept für Gottesdienste mit Zertifikat entsprechend angepasst.

Beerdigungen
Im Unterschied zu anderen Gottesdiensten, empfiehlt der Kirchenrat bei Abdankungsgottesdiensten mit mehr als 50 Personen in Erwägung zu ziehen, ob eine gleichzeitige Übertragung möglich ist für Angehörige, die über kein Zertifikat 2G verfügen.

Kulturelle Aktivitäten
Bei kulturellen Aktivitäten (z.B. Chorproben, Auftritte von Ensembles) gelten dieselben Bestimmungen wie bei Veranstaltungen: Für die Teilnahme ist ein 2G-Zertifikat erforderlich und es gilt Maskenpflicht. Werden die Masken nicht getragen, ist zusätzlich ein Testzertifikat nötig. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen ohne Maske auftreten. Ebenfalls ohne Maske auftreten dürfen professionelle Künstlerinnen und Künstler; sie müssen aber über ein 3G-Zertifikat verfügen.

Konsumation
Das Konsumieren von Speisen und Getränken ist in Innenräumen nur mit 2G-Zertifikat erlaubt. Wenn die Teilnehmenden zusätzlich über ein Test-Zertifikat verfügen, entfällt die Sitzpflicht. Findet die Konsumation draussen statt, sind die Abstände einzuhalten und wirksame Abschrankungen aufzustellen, sofern keine Zertifikatspflicht verfügt wurde.

Religionsunterricht und Anlässe mit Kindern
Die Zertifikatspflicht gilt grundsätzlich nach wie vor erst ab 16 Jahren. Seit 1. Januar und befristet bis 27. Februar gilt gemäss Verfügung des Zürcher Regierungsrates in der Volksschule eine Maskenpflicht für Kinder ab der 1. Klasse sowie auf der Sekundarstufe II (Berufsschulen, Gymnasien). Die Regeln an der Volksschule gelten entsprechend auch für den kirchlichen Religionsunterricht.

Homeoffice
Die Homeoffice-Pflicht wurde vom Bundesrat bis Ende Februar verlängert. Sofern vom Charakter der Arbeit her möglich und mit vernünftigem Aufwand umsetzbar, gilt sie auch in Landeskirche und Kirchgemeinden.

Internationaler Impfaufruf
Angesichts steigender Covid-19-Infektionen in Europa haben die Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) und die Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE) in einem gemeinsamen Appell die Menschen aufgefordert, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) ist Mitglied der KEK. Der Kirchenrat der Zürcher Landeskirche unterstützt diesen Aufruf.

Kirchgemeindeversammlungen
Parlamentssitzungen und Kirchgemeindeversammlungen sind von der Zertifikatspflicht ausgenommen. Es gilt jedoch Maskenpflicht.

Zertifikats-Pflicht für Mitarbeitende und Behördenmitglieder
Mitarbeitende, die in einem Angestellten-Verhältnis zur Landeskirche oder zu einer Kirchgemeinde stehen und die im dienstlichen Rahmen aktiv an Veranstaltungen teilnehmen bzw. diese ausrichten, unterstehen nicht der Zertifikatspflicht. Dies gilt auch für anderweitige berufliche Aufgaben und Pflichten (z.B. Besuchsdienst). Verfügen Mitarbeitende über kein Zertifikat, sind sie jedoch verpflichtet, bei diesen Aktivitäten eine Schutzmaske zu tragen und nach Möglichkeit die Abstände einzuhalten. Behördenmitglieder und Freiwilige, die weder bei der Landeskirche noch einer Kirchgemeinde angestellt sind, unterstehen der Zertifikatspflicht, soweit sie im Einzelfall erforderlich ist (ausgenommen sind Freiwilligen-Einsätze in Gastronomieangeboten in sozialen Anlaufstellen).

Es ist den Kirchgemeinden freigestellt, ob sie für Personen, die nicht geimpft sind, die Testkosten übernehmen, damit die Betreffenden ebenfalls ein Zertifikat erhalten.

Abendmahl
Das Feiern des Abendmahles ist seit dem Eidg. Dank-, Buss- und Bettag vom 20. September wieder möglich. Das Pfarramt kann aber nach Absprache mit der Kirchenpflege auf die Durchführung verzichten. Möglich sind sowohl das wandelnde Abendmahl wie auch die Austeilung am Platz. In jedem Fall hat die Einnahme aber am Sitzplatz zu erfolgen. Folgende Regelungen sind zu beachten:

- Das Pfarramt entscheidet in Absprache mit der Kirchenpflege über die Form des Abendmahls.
- Auf Gemeinschaftskelche ist generell zu verzichten.
- Das Abendmahlsbrot ist vorbereitet und zugeschnitten. Bei der Vorbereitung und beim Zuschneiden des Brotes sind Handschuhe und Gesichtsmasken zu tragen; das Personal in den Kirchgemeinden ist entsprechend zu instruieren. Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Helferinnen und Helfer (oder Liturginnen und Liturgen) desinfizieren vor der Austeilung gegenüber der versammelten Gemeinde sichtbar ihre Hände. Bei Bedarf können Handschuhe verwendet werden. Dem gottesdienstlich-liturgischen Rahmen wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt.
- Die Schale mit dem Abendmahlsbrot kann seitlich (abseits der Sprechrichtung) aufgestellt werden, das Brot mit einer kleinen Brotzange in die Hände gereicht werden. In kleineren Gemeinschaften können Abendmahlsbrot und Einzelkelche in Einzelportionen auf dem Gabentisch bereitgestellt werden.
- Wo es die räumlichen Verhältnisse zulassen, ist eine Austeilung mit entsprechendem Abstand zu erwägen. Beim wandelnden Abendmahl ist auf die Abstandsregeln aufmerksam zu machen.
- Spendeworte werden nur mit Schutzmaske gesprochen.
- Die liturgische Einbettung des Abendmahls im Gottesdienst ist so zu gestalten, dass Gemeindeglieder, die nicht daran teilnehmen wollen, sich nicht herabgesetzt fühlen.
- Die Kirchgemeinde ist – bspw. via Website – über die Form des Abendmahls im Voraus zu informieren.
Diese Regelungen sind mit den Dekaninnen und Dekanen abgesprochen. Es sollen damit am Bettag und am Reformationssonntag vorerst Erfahrungen gesammelt werden.

Gesangbücher
Gesangbücher dürfen verwendet werden, sofern sichergestellt ist, dass jedes Ex. nicht mehr als von 1 Person in die Hand genommen wird und dass die Bücher anschliessend für 1 Woche weggeschlossen oder desinfiziert werden.

Kontaktdaten
Zu den obligatorischen Kontaktdaten gehören Name, Vorname, Telefonnummer und Postleitzahl. Je nach Art der Veranstaltung kommen auch Ort des Sitzplatzes oder Anwesenheitszeit in Frage. Die Kontaktdaten müssen während 14 Tagen aufbewahrt werden. Bei Familien oder anderen Teilnehmer- oder Besuchergruppen, die nachweislich untereinander bekannt sind, genügt die Erfassung der Kontaktdaten von nur einer Person.

Risikogruppen
Gemäss Bundesamt für Gesundheit BAG ist ein «besonderer Schutz von Personen ab 65 Jahren oder mit bestimmten Grunderkrankungen am Arbeitsplatz über die grundlegenden Schutzmassnahmen hinaus nicht mehr notwendig. Es gilt die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers.»

Seelsorge
Die Seelsorge in Spitälern und Heimen erfolgt im Rahmen der Regelungen der betreffenden Institution. Die Gemeindepfarrerinnen und -pfarrer sind aufgefordert, mit den von ihnen betreuten Institutionen Kontakt aufzunehmen und die Möglichkeiten zu klären. Von der Gesundheitsdirektion des  Kantons Zürich u.a. liegt ein entsprechendes Merkblatt vor. Aufsuchende Seelsorge ist unter Berücksichtigung der erforderlichen Schutzmassnahmen möglich.

Alternativangebote in Kirchgemeinden
Die zu Beginn der Pandemie zur Verfügung gestellte Ideenliste für alternative Gemeindeangebote ist mittlerweile in ein stehendes bzw. weiter auszubauendes Angebot überführt worden ist. Etliche der originellen und erfolgreichen Projekte verdienen auch in Zukunft Nachahmung: https://www.zhref.ch/einfallsreiches

Urheberrecht: Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS hat die mit der Suisa getroffene Vereinbarung so lange verlängert, wie es coronabedingte Einschränkungen des Gemeindelebens gibt. Die Gemeinden dürfen also Gottesdienste und ähnliche Formate im Internet übertragen und dabei Musik uneingeschränkt nutzen.Bis Ende 2021 verlängert wurde die Vereinbarung mit der VG Musikedition, die es den Kirchgemeinden erlaubt, im Rahmen von Live-Streams von Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen gottesdienstlicher Art (bzw. Formaten, die diese ersetzen) Liederblätter mit Noten und Texten einzublenden. Diese Regelung umfasst Einblendungen im Zusammenhang mit der zeitgleichen und zeitversetzten Übertragung. Die Liederblätter und Noten dürfen jedoch nicht zum Download angeboten werden, da die VG Musikedition nicht über diese Rechte verfügt.

Zu beachten ist allerdings, dass für die Nutzung geschützter literarischer Texte (Gedichte, Gebete etc.) und Bilder die Rechte jeweils separat eingeholt werden müssen. Hier gibt es leider keine Möglichkeit, einen Gesamtvertrag abzuschliessen.

Hilfe national und international
Die EKS hat ihre Zusammenstellung von Hilfsangeboten aktualisiert (https://www.evref.ch/themen/coronavirus/psychische-unterstuetzung-in-der-corona-krise/). Auch die ökumenische Hilfs-Kampagne der Zürcher Kirchen, «Wenn beten alleine nicht reicht», läuft nach wie vor.

Die Pandemie offenbart in aller Deutlichkeit die oft prekären Lebensumstände von Millionen Menschen weltweit. Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz HEKS hat deshalb bereits 2020 zahlreiche seiner Projekte im In- und Ausland den spezifischen Erfordernissen dieser Krise angepasst. Weitere Infos: https://www.heks.ch/corona-pandemie

Die Detailbestimmungen zu den vorstehenden und weiteren Themen finden sich in den angepassten Weisungen und Empfehlungen des Kirchenrates vom bei den Downloads für Kirchgemeinden: https://www.zhref.ch/themen/corona/corona-downloads-kirchgemeinden

:: Downloads für Kirchgemeinden

:: Website des Bundes mit Weisungen

:: Website des Kantons Zürich mit Weisungen

:: Gebete